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11 - Argentinien, Salta La Linda

28.01.2010
Blog/Media >> Reisen Südamerika

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Nach der langen Zeit in der Atacama Wüste sind wir froh wieder grün zu sehen. Und in Salta gibt es viel grün, mehr ist kaum möglich. Auch die massiven Gewitter geniessen wir sehr. Zum ersten mal konnten wir sehen ob unser Camper auch Wasserfest ist...bis jetzt wurden wir nicht enttäuscht und konnten immer im trockenen schlafen.

Nach einer Nacht auf dem absolut hässlichen Campingplatz von Salta entschliessen wir uns definitiv dazu Südamerikanische Campingplätze zu meiden. Unser Kriterium für einen Stellplatz sind weniger die sanitären Einrichtungen (wir haben alles an Bord, als WC dient eine Schaufel) sondern eher die Sicherheit. Camper und fremde Autos (vor allem chilenische) sind gern gesehene Objekte zum ausrauben. Am nächsten Tag können wir den Camper auf dem Grundstück von Rodrigos Familie abstellen und entdecken eine weitere Notwendigkeit: Moskitonetze an den Fenstern. In dieser Jahreszeit sind die Bedingungen zum fliegen relativ schlecht da es sehr feucht ist und die Cumulus Nimbus Wolken bereits am Mittag in die Stratosphäre hoch wachsen. So warten wir bessere Flugbedingungen ab und nutzen die Tage um Salta auszukunden, Kleider waschen und Einkäufe zu machen.

Nachdem wir auf unserem Horrortrip auf über 4000 Metern während 3 Tagen mehr oder weniger nichts gegessen hatten liegen die vielen Asados (Barbeque) schwer im Magen. Wir lernen die ganze Famile von Gonzalo und Rodrigo kennen und werden von ihnen immer bestens versorgt.

Und so vergehen die Tage wieder schneller als uns lieb ist. Einen Tag sind wir geflogen (Siehe Beitrag 12 - La Zanja, Salta/Argentina), die restlichen haben wir mit essen, wandern und riverraften verbracht.

Als Basis diente uns jeweils das Adventure Office von Gonzalo und Marianna. Salta bietet neben seinem breiten Abenteuer-Angebot als spezielles Erlebnis auch absolute Anarchie auf den Strassen an. Hier gibt es eigentlich nur eine Regel: Sein Auto möglichst ohne Schäden durch die Strassen zu bringen. Wenn man bei einem Stop Schild oder einer Roten Ampel anhält schauen einem die anderen komisch an und die Autos hinten hupen. Je grösser das Fahrzeug desto mehr Priorität hat man im Verkehr. Und so benutzen wir die Bremse mit unserem Camper Truck nur selten, ansonsten würden wir wohl eher einen Unfall verursachen als einen zu verhindern. Sogar die Leute aus Buenos Aires haben grossen Respekt hier Auto zu fahren. Wilder gehts wohl kaum. Kein Wunder also dass Salta ein grosses Automuseum ist und hier Autos herumfahren welche bei uns eine grosse Rarität wären, allerdings in einem hundselenden Zustand ohne Licht, Bremsen usw. 

Wir sind froh dass wir diese Tage Unfallfrei überstanden haben und machen uns weiter auf den Weg Richtung Tucuman.

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Zuletzt geändert am: 15.08.2010 um 00:45

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