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3 - Chile, Tongoy - Valle del Elqui |
| 03.01.2010 |
| Blog/Media >> Reisen Südamerika |
Wir haben uns entschlossen uns von den Städten und der oft damit verbundener Kriminalität so weit wie möglich fernzuhalten. Und so pausieren wir in Tongoy, einer kleiner Küstenstadt vor La Serena. Da wir erst spät nachts angekommen sind haben wir direkt die Carabineros nach einem Stellplatz gefragt. Diese hatten offensichtlich gerade nicht viel zu tun und führten uns gleich mit Blaulicht zu einem Campingplatz. Ein Campingplatz in Chile? Ich wusste gar nicht dass es das gibt...und wie wir feststellen mussten gibt es für uns auch nicht wirklich einen Grund auf einen Campingplatz zu gehen, haben wir doch sämtlichen Komfort wie Dusche, Warmwasser etc dabei.
Zu Hause wollten wir vor einem ein paar exotische aber auch heimische Setzlinge aufziehen. Komischerweise haben sich die heimischen Apfelbaumsorten nie gezeigt, dafür sind die gesetzten Papayas gewachsen wie wild. Carolina hatte von Chile ein paar Papaya Kerne mitgenommen. Aus jedem Kern ist ein prächtiges Bäumchen gewachsen. Da wir uns in der Heimat dieser Papayas befinden wollten wir uns gleich vor Ort kundig machen. Und so haben wir im Valle del Elqui bei La Serena eine grosse Papaya und Artischocken Farm besucht. Die Bauern waren alle enorm erstaunt über die Nachricht dass ihre Papayas, welche hier mehr oder nur in diesem Tal richtig gut wachsen auch in unseren Gefilden spriessen. Sind doch die Gegebenheiten ziemlich unterschiedlich. Während dem Winteranfang haben wir sie sogar auf dem Balkon gelassen, der Schnee hat ihnen erstaunlicherweise nichts angetan, im Gegenteil. Im Valle del Elqui haben wir dann viel über Früchte und Gemüse gelernt, sehr interessant. Ich wusste übrigens auch nicht dass diese Papaya Bäume so hoch wachsen...da kommt ja noch etwas auf uns zu. ;-)
Am Abend haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht. Es ist unglaublich wie sich die Landschaft in diesem wunderschönen Land dauernd ändert. Allmählich merkt man dass man sich im Gebiet der Atacama Wüste befindet...es wird immer trockener aber keinesfalls langweilig. Die Farben andern sich praktisch alle 15 Minuten.
Zuletzt geändert am: 15.08.2010 um 01:29
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