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4 - Chile, Bahia Inglesa - Pan de Azucar |
| 03.01.2010 |
| Blog/Media >> Reisen Südamerika |
Nach spektakulärem Sonnenuntergang in der Wüste haben wir unser nächstes Ziel erreicht. Bahia Inglesa ist ein schönes, kleines Küstendorf in der Nähe von Copiapo. Wir übernachten direkt an der Küste.
Wüstenromantik
Schlafplatz Bahia Inglesa
Am nächsten Tag beschliessen wir den Parque Nacional Pan de Azucar zu besuchen. Was für eine Natur. Allen Liebhaber von langen, schönen Stränden empfehle ich anstelle der von Touristen und Abfall geplagten Mittelmeerstränden die Pazifikküste in Chile zu besuchen. Ich habe noch nie so einen schönen Strand gesehen. Während hunderten von Kilometern begegnet man keiner Menschenseele, die Natur ist im Parque Nacional kompakt wie fast nirgends mehr. Die Algen sind intakt, die Vielfalt der Tierwelt ist unglaublich.
Schöne, leere und saubere Strände
Seestern im Nationalpark
In diesem Nationalpark gibt es auch eine gute Möglichkeit zu fliegen. Man kann an einer hohen Küste soaren. Den Startplatz erreicht man nur mit einem geländetauglichen 4x4. Die Steigungen und Sandhügel waren vom Böschungswinkel und seitlichem Gefälle schon ziemlich Grenzwertig für unseren Mazda inklusive Wohnkabine...dachte ich. Aber er hat das locker geschluckt. Untersetzung rein und dann tuckert er trotz ziemlicher Zuladung wie ein Panzer über das Gelände.
Am Startplatz und Aussichtspunkt im Nationalpark
Am Startplatz wurden wir mit einem überwältigendem Ausblick belohnt. Leider war aber der Küstenwind zu schwach zum soaren. Dafür habe ich das erste wild lebende Lama gesehen.
Die folgende Fahrt war einerseits spannend, anderseits unglaublich eintönig. Wir sind nun mitten in der Atacama Wüste. Die Farben sind allerdings spektakulär.
Der Verbrauch von 12l Diesel pro 100 km ist für einen Allrad Camper mit Wohnaufbau wohl als sehr moderat zu bezeichnen. Wir sind wirklich voll zufrieden mit unserem Casa Rodante und sind inzwischen davon überzeugt dass es keine bessere Alternative geben kann. Allerdings hätte der Mazda dennoch einen grösseren Tank verdient. Mit den knappen 60 Liter fahren wir maximal 500 Kilometer weit. Also, für Atacama Reisende: Tank IMMER füllen bevor man die Zivilisation verlässt. Wir haben Antofagasta mit dem letzten Tropfen Diesel erreicht. Aber immerhin hat dies der Fahrt eine gewisse Spannung ergeben...ansonsten ist die Strecke zwischen Chanaral und Antofagasta eintönig, heiss, windig und sehr mühsam.
Lange Fahrt durch die Atacama Wüste mit spektakulärer Landschaft
Zuletzt geändert am: 15.08.2010 um 01:27
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